Spreewald-Duathlon 2021
Der verschobene Spreewald-Duathlon fand letztes Wochenende statt und Matthias war am Start. Hier ist sein Bericht:
Am 25.9. fand am Briesensee der Spreewald-Duathlon statt. Für mich war es der letzte Multisport-Wettkampf in dieser Saison.
Normalerweise findet er im Frühjahr statt. Dieses Jahr wurde der Termin aber coronabedingt auf den 26.Sept. verschoben. Ich war schon 2x dort (2018 und 2019) und ich mag diesen Duathlon wirklich sehr (und das hat nichts damit zu tun, dass man da nicht schwimmen muss.) Es ist ein eher kleines (aber feines!) Event mit familiärem Charakter. 290 Teilnehmer waren gemeldet, leider kamen nur um die hundert. Für die Langversion, also 18-84-5 (Lauf-Rad-Lauf) waren 46 DuathletInnen am Start.
Durch mein intensives Training für die Ironman-distanz, die ich ja erst vor 3 Wochen absolviert hatte, war ich noch recht gut in Form. Also wollte ich es auch ein bisschen wissen…
Rennbericht:
Es fand ein rollender Start statt, d.h. aller 5 sek wurde ein Läufer auf die 18km lange erste Laufstrecke geschickt (2 Runden a 9km). Ich habe mich im Mittelfeld einsortiert, nach ~500m wurde der Weg breiter, ich konnte überholen und mir meine Position im Feld suchen. Es war durchaus anspruchsvolles Geläuf, d.h. zwar größtenteils angenehm befestigte Waldwege, aber zwischendurch auch immer wieder Passagen mit grundlosem weichem Sand. Ein Elberadweg-pace war also nicht auf die Straße zu bringen. Ich konnte in beiden Runden ziemlich konstant einen 4:37er Schnitt halten und habe den ersten Lauf somit in 1:23h hinter mich gebracht. Check! Dann gings nach zügigem Wechsel auf die Radstrecke. Auch hier waren 2 Runden (a 42km) zu fahren. Durch die kleine Teilnehmerzahl ging es recht entspannt zu, und das Windschattenfahrverbot war leicht zu realisieren. Das „Feld“ hat sich ein bisschen neu sortiert,- ich habe ein paar schnellere Läufer auf dem Rad überholt, wurde aber ausreichend oft auch selbst kassiert. Alles gut. Hinten kackt die Ente… (sagt Enrico). Die letzten 15km pro Runde gingen etwas schwerer wg. z.T. schlechterem Asphalt und knackigem Gegenwind. Auch hier habe ich beide Runden mit annähernd gleichem Schnitt (34,5km/h) und Wattzahl abgespult (Check2!), und nun ging es nur noch um den 5km-Schlußlauf. Von den letzten Malen wusste ich, der wird schwer. Also gings wieder ab in den Wald, und ich sagte mir „ok,- das darf jetzt mal wehtun“. Nach 500..600m war ich wieder im Lauf-mode, habe mich auf einen 4:45er pace eingefunden (davon war ich die letzten Male weit entfernt! ) und nach 25min Beißen war ich dann im Ziel. Check3! Ich bin sehr zufrieden mit dem Ergebnis (4:17:54) und durfte sogar aufs Treppchen (2. i.d. AK).
Nun ist erstmal ein paar Wochen Pause angesagt. Im Dezember geht’s dann nochmal zum Hindernislauf nach Rudolstadt. Stay tuned…
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