Mathias beim Hannover Marathon 2022
Das erste Highlight meiner Athleten war der Hannover-Marathon 2022 von Mathias. Bevor ihr den Bericht lest, ein paar kurze Worte vom Trainer 🙂
Ich bin sehr stolz über die gebrachte Leistung von Mathias. Um das alles ein wenig einzuordnen, Mathias ist während der Vorbereitung Vater geworden (alle Eltern wissen Bescheid ;-)), hat eine Führungsposition im Job, wo 50 Stunden keine Seltenheit sind und hat trotz allem die Einheiten sauber durchgezogen. Respekt! Aber das ist für alle Hobbysportler die Herausforderung, das alles unter einen Hut zu bekommen. Eine meiner Hauptpunkte während der Trainingsplanung ist es auch deshalb den sozialen Aspekt nicht zu vernachlässigen. Treffen mit Freunden und Familie gehört genauso dazu wie ein langer Lauf. Aber jetzt genug von mir, hier kommt Mathias sein Bericht:

Nach 3 suboptimalen Marathons, 2 x Darss inkl. Endeinbruch und 1x DNF nach 25km in Magdeburg haben wir schon im September 2021 die Entscheidung getroffen, dass den Winter durchtrainiert wird und nun mal ein „sauberer“ Marathon her muss.
Am 03.04.2022 war es dann soweit und was soll man sagen: bei 0 Grad zum Start hatte das Wintertraining sich ausgezahlt..:-)
Mit Enrico war besprochen mit einer 5:10 Pace ins Rennen zu gehen (Zielzeit 3:38:00) und diesmal war ich fest davon überzeugt, es einzuhalten (man lernt ja aus seinen Fehlern)…..
Dann Start, die ersten beiden Kilometer natürlich wieder viel zu schnell. Habe aber die gewonnene Zeit direkt in eine Pinkelpause investiert…
Was dann folgte war absolute Dankbarkeit in das Training, ich habe mich zwischen 5:05 und 5:10 eingefunden und die Kilometer flogen einfach nur so durch, ein gutes Gefühl. Halbmarathonmarke bei 1:48 Std. durchlaufen, eine Minute schneller als der Plan war. Bis zu diesem Punkt war der unheimliche Respekt da, dass es wieder zu einem Einbruch kommt. Bei Kilometer 28 kamen die ersten Gedanken, dass es wirklich gut läuft und es heute echt was werden könnte, habe mich aber noch eingebremst, da ich dachte 14km können auch noch lang werden. Bei Kilometer 32 spürte ich die Sicherheit, dass da noch Reserven sind und ich diese jetzt mal angreife, ich dachte mir: so einen 10er bist du schon so oft gelaufen… 😊
Bei Kilometer 35 dann das kurze Ok von der Ehefrau und vom Coach geholt, ab da konnte nichts mehr schiefgehen und es hieß „volle Pulle….“, so konnten ich die letzten Kilometer nochmal das Tempo auf eine 4:44 min/km drücken.
Im Ziel dann absolute Freude… 3:35:25 Stunden offizielle Zeit, Wahnsinn !!! Danke an Enrico für die Vorbereitung und das Training und vor allem Danke an meine Frau, die das alles mitgemacht hat und mich dabei sehr unterstützt hat (Wir haben mitten in der Vorbereitung Nachwuchs bekommen….).
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